Die Giboard Übungen sehen doch ganz easy aus, oder? Draufsteigen, ein bisschen balancieren, vielleicht ein paar Tricks ausprobieren – fertig! Aber halt! Bevor du dich ins Abenteuer stürzt, gibt es ein paar klassische Fehler, die viele Anfänger machen. Und die können dir schnell den Spaß verderben. Damit dir das nicht passiert, zeige ich dir die häufigsten Stolperfallen – und natürlich, wie du sie umgehst!
Inhalt:
- Fehler #1: Das Giboard falsch aufbauen
- Fehler #2: Zwei Slacklines spannen (ohne Grund)
- Fehler #3: Das Giboard falsch lagern & pflegen
- Fehler #4: Mit Socken auf dem Giboard
- Fehler #5: Die falsche Einstellung haben
- Fazit: Starte smart und mit Plan
Das innovative Balance Board für dein Wohnzimmer
Das GIBOARD ist mehr als nur ein Balanceboard – es ist eine völlig neue Art, deine Balance zu trainieren! Dabei handelt es sich um ein gebogenes Holzbrett, über das eine Slackline gespannt ist. Auf den ersten Blick erinnert es an ein Skateboard oder Snowboard, doch anstatt auf Rollen oder im Schnee nutzt du es ganz entspannt in deinen eigenen vier Wänden.
Hinter dem innovativen Konzept steckt Gibbon Slacklines, der Marktführer für Slacklines. Mit dem GIBOARD bringen sie nicht nur eine Indoor-Slackline ins Wohnzimmer, sondern sorgen auch bei Brettsport-Fans für Begeisterung.
Ich bin einfach so überzeugt von diesem Board, dass ich meine Begeisterung mit dir teilen möchte! Denn das GIBOARD kann viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Ob Balance-Training, Fitness oder Tricks, es bietet dir unzählige Möglichkeiten, deine Koordination, Stabilität und Körperspannung spielerisch zu verbessern. Und genau das liegt mir als Physiotherapeutin am Herzen.
Damit du sicher, verletzungsfrei und mit ganz viel Spaß in dein Training starten kannst, empfehle ich dir die folgenden Fehler durchzulesen. Lerne aus meinen Erfahrungen...
Fehler #1: Das Giboard falsch aufbauen
Für den Giboard-Aufbau benötigst du nicht viel:
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Ein wenig Kraft
- Dein Board*
-
Drei Hölzer
-
Die Slackline*
-
Ggf. eine Spannhilfe*
Nachfolgend verlinke ich dir ein Video mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Aufbau des Giboards.
Die optimale Spannung der Giboard-Slackline
Der Aufbau ist wirklich nicht schwer. Aus meiner Erfahrung heraus möchte ich dir aber zwei wichtige Tipps mit auf den Weg geben:
Wie straff sollte die Slackline gespannt sein?
Die Slackline sollte auf dem Balance Board weder zu locker noch zu straff gespannt werden. Ist sie zu locker, berührst du beim Draufstehen sofort den Boden. Ist sie zu straff, kann sich das Holz-Board verbiegen und das Brett könnte mit der Zeit sogar brechen.
Woran erkennt man, ob die Slackline zu straff gespannt ist?
Das Brett liegt normalerweise an beiden Enden (auf Höhe der Krümmungen) auf dem Boden auf. Die Mitte des Boards berührt den Boden nicht. Auf glattem Untergrund steht das Board sicher und ohne zu wackeln. Ist die Slackline jedoch überspannt, beginnt das Giboard zu wackeln.
Was tun, wenn die Slackline zu straff gespannt wurde?
Löse die Spannung, indem du mit einem Gummihammer das Holzstäbchen (Lock) auf einer Seite vorsichtig herausklopfst. Danach kannst du dein Giboard erneut spannen.
Der Gitarren-Test
Die optimale Spannung der Line sollte beim Draufstehen nicht durchhängen, aber noch leicht nachgeben. Ein einfacher Test: Zupfe die Slackline wie eine Gitarrensaite. Ertönt ein Ton, hast du die perfekte Spannung.
Welche Slacklines meine Favoriten sind und welche Tipps du vor dem Giboard Kauf beachten solltest, erfährst du in folgendem Artikel:
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Die richtige Position der Corq-Pads
Einmal geklebt, bleibt geklebt!
Sobald die Corq-Pads* auf deinem Giboard kleben, gibt es kein Zurück mehr. Ich habe selbst einmal einen halben Vormittag damit verbracht, die Pads wieder zu entfernen. Sie halten bombenfest, was natürlich von Vorteil ist. Deshalb solltest du dir genau überlegen, wo du sie anbringst.
Mein Tipp zur Platzierung
Wie oben beschrieben, liegt das Giboard nur an zwei Stellen auf dem Boden auf. Lege dich am besten einmal zu deinem Giboard auf den Boden und betrachte die Auflageflächen. Kippe das Brett leicht nach rechts und links und beobachte, welche Bereiche hauptsächlich den Boden berühren. Genau an diesen Stellen solltest du die Pads anbringen.
Voilà – gar nicht so kompliziert!
Fehler #2: Zwei Slacklines spannen (ohne Grund)
Beim Giboard hast du die Wahl zwischen einer Slackline oder zwei Slacklines. Welche Variante für dich die richtige ist, solltest du gut überdenken! Ein ständiger Wechsel ist aufwendig und nicht
empfehlenswert, da das wiederholte Spannen und Entspannen das Holzbrett unnötig belastet.
Überlege dir daher folgende Fragen:
✅ Wer nutzt das Giboard hauptsächlich?
✅ Wofür möchtest du das Giboard in erster Linie verwenden?
Viele greifen aus Unsicherheit vorschnell zur Variante mit zwei Slacklines. Doch bevor du dich entscheidest, solltest du unbedingt den Abschnitt „Fehler #5“ in diesem Artikel auch noch lesen.
Wann ergibt der Giboard-Aufbau mit einer Slackline Sinn?
Ein Giboard* mit nur einer Slackline bietet viele Vorteile:
✔️ Effektives Training für Kraft, Gleichgewicht, Koordination und Beweglichkeit
✔️ Für alle Altersgruppen geeignet
✔️ Mehr Übungsvarianten – sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene
Zwei Slacklines auf dem Giboard ist nicht die bessere Wahl, wenn Unsicherheit besteht oder man glaubt, dass es dadurch leichter wird. Tatsächlich bietet eine einzige Slackline mehr Übungsmöglichkeiten und ein abwechslungsreicheres Training.
Meine Empfehlung: Willst du ein abwechslungsreiches und spaßbringendes Training an dem du wachsen kannst? Dann wähle nur eine Slackline!
Wann ergeben zwei Slacklines auf dem Giboard Sinn?
Ein Giboard mit zwei Slacklines kann sinnvoll sein, wenn:
✔️ Du lediglich (quer zur Slackline) darauf stehen möchtest – z. B. als Alternative zum Sitzen im Homeoffice
✔️ Sehr kleine Kinder darauf spielen sollen – sie können dann mit je einem Fuß auf einer Slackline balancieren.
Für Erwachsene ist der Stand mit je einem Fuß längs auf zwei Slacklines eher zu schmal. Warum daher nicht einfach gleich nur eine Slackline wählen? Besonders, wenn das Giboard von der ganzen Familie genutzt wird.
Kinder lernen schnell und verlieren mit zwei Slacklines oft an Lust und Kreativität. Stattdessen nutzen sie das Giboard als Trampolin. Zwar ist das Board für Sprünge geeignet, aber nicht als reines Trampolin gedacht. Für Sprünge wäre ein echtes Trampolin die bessere Wahl.
Wichtiger Sicherheitshinweis:
Eltern oder Erziehungsberechtigte sollten während dem Spielen mit dem Giboard immer ein Auge auf ihre Kinder haben. Bei zwei Slacklines besteht die Gefahr, dass die Füße zwischen die Lines
rutschen kann und die Kleinen dann stolpern.
Mein persönlicher Tipp für Schulen und Kindergärten:
Ich empfehle immer zwei Giboards, statt nur ein Brett mit zwei Slacklines. So können sie nebeneinander aufgestellt werden, bieten mehr
Spielmöglichkeiten und ermöglichen eine individuell anpassbare Schrittbreite.
Welche Spielmöglichkeiten für Kinder gibt es mit dem Giboard?
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Fehler #3: Das Giboard falsch lagern & pflegen
Dein Giboard kannst du sowohl Indoor, als auch Outdoor verwenden. Die Slacklines sind auch super robust und können Regen und Nässe abhaben.
Das Board ist jedoch aus hochwertigem Holz gefertigt. Wenn du es Outdoor nutzt, achte darauf, es nicht bei Regen oder Schnee liegen zu lassen. Holz arbeitet, und zu viel Feuchtigkeit kann ihm schaden. Nach jeder Session kurz abwischen und an einem trockenen Platz lagern – dann hast du lange was davon!
Ansonsten ist dein Giboard pflegeleicht und die erste Macke kommt früher oder später. Am Anfang ist das beinahe ein Weltuntergang. Aber mir sind Giboards mit Gebrauchsspuren deutlich lieber, als unbenutzte Bretter. Das zeigt doch nur, dass das Fitness-Tool auch regelmäßig zum Einsatz kommt. :-)
Fehler #4: Mit Socken auf dem Giboard
Wie trainiert man am besten auf dem Giboard? Mit Socken, Schuhen oder barfuß?
Mein Tipp: Socken aus! Warum? Du reduzierst die Sturzgefahr. Socken auf der Slackline können schnell mal zu einer rutschigen Angelegenheit werden. Vor allem, wenn du vor hast, das Giboard zu kippen. In einem Moment hast du noch halt und plötzlich rutscht du weg.
Darum ziehe die Socken aus und trainiere barfuß. Oder trainiere mit den passenden Schuhen.
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Fehler #5: Die falsche Einstellung haben
Mit dem letzten Fehler meine ich deine ganz persönliche Einstellung. Eine gesunde Selbstreflexion war noch nie ein Fehler. Darum halte dich nicht Klein, noch denke, dass du der absolute Pro bist (wenn du es noch nicht bist!).
Typische Denkfehler, die dich bremsen:
- "Ich kann das nicht"
- "Für so etwas bin ich zu alt"
- "Da breche ich mir nur alle Knochen"
Upsi, hast du vielleicht ganz heimlich auch schon mal so einen Satz gedacht oder sogar laut ausgesprochen? Ohne dich persönlich zu kenne, bin ich mir ziemlich sicher, dass auch du mit dem Giboard trainieren kannst. Wenn das meine Ü80 Patienten hinbekommen, dann mit Sicherheit auch du!
Warum trauen sich viele Menschen so wenig zu?
Ganz oft liegt es daran, dass wir uns mit anderen vergleichen. Und genau darin besteht das Problem: Würden wir weniger auf andere schauen, würden wir gar nicht erst darüber nachdenken, dass etwas nicht funktionieren könnte.
Besser wäre es, die Einstellung von Pippi Langstrumpf zu übernehmen:
"Das habe ich vorher noch nie versucht.
Also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!"
Sicheres Training auf dem Giboard - Schritt für Schritt:
Wie ist das möglich, dass ich mit sturzgefährdeten, älteren Menschen auf dem Giboard trainiere?
Ganz einfach: Wir wählen Übungen, die zu ihnen passen. Und genau das solltest du auch tun!
👉 Du musst nicht sofort einbeinig auf dem Giboard balancieren.
👉 Du kannst auch darauf liegen, stützen oder sitzen.
👉 Du kannst mindestens einen Fuß sicher auf dem Boden behalten.
Wenn du dein Training schrittweise aufbaust und dich immer ein kleines bisschen herausforderst, wirst du viele Erfolgserlebnisse feiern! 🎉
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Das andere Extrem: Überschätzung kann gefährlich sein
Doch auch das Gegenteil erlebe ich oft: Menschen, die sich überschätzen.
❌ „Das kann ja nicht so schwer sein.“
❌ „Easy, das ist ja überhaupt nicht anstrengend.“
Hier fehlt die Selbstwahrnehmung. Die Übungen werden zwar irgendwie gemeistert, aber ohne echte Körperkontrolle und Sicherheit. Die Stabilität fehlt, der Körper kompensiert und die Muskeln werden
nicht richtig aktiviert.
🚨 Die Risiken einer falschen Selbsteinschätzung:
⚠️ Erhöhte Verletzungsgefahr
⚠️ Falsche Bewegungsmuster werden antrainiert
⚠️ Überlastungen und Schmerzen können entstehen
⚠️ Frust, weil langfristig keine Fortschritte erzielt werden
Mein Tipp für langfristigen Erfolg:
Finde deine individuelle Grenze! Fordere dich heraus – aber nur so weit, dass du dich sicher fühlst. Alles darunter oder darüber wird dich langfristig frustrieren. Und das wäre doch schade, oder?
Denn das Giboard sollte nicht in der Ecke verstauben, sondern dein Training bereichern! 💪😊
Fazit: Starte smart und mit Plan
Du hast die wichtigsten Punkte verinnerlicht? Perfekt! Dann steht deinem Training nichts mehr im Weg – na ja, außer vielleicht, dass deine Motivation mit der Zeit nachlässt und dein Giboard irgendwann in der Ecke verstaubt. Damit das gar nicht erst passiert, solltest du deine anfängliche Euphorie nutzen und mit einem klaren Plan ins Training starten.
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Am 1. Mai geht’s los! In dieser Challenge bringst du dein Gleichgewicht aufs nächste Level, wirst sicherer auf dem Giboard und stärkst ganz nebenbei deine Körperspannung und Balance. Klingt gut? Dann verpasse nicht den Start!
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